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Hatim kommt als 8. Kind aus einer arabisch israelischen Familie mit Hintergrund griechisch orthodoxer Kirche. In einer Baptistengemeinde hat er Jesus kennengelernt und sich bald danach entschieden eine Bibelschule in der Schweiz (new life Walzenhausen) zu besuchen. (über surprise Reisen kennengelernt.)

1994 heiratete er Renate, eine Deutsche aus Altdorf. Zusammen haben sie 3 Kinder. Talita Kumi (22), Immanuel (21) und Johannes (16).

 

Die ersten 5 Jahre dienten sie in Akko in einer kleinen Baptistengemeinde. Danach studierte Hatim weiter für einen Master in Exegese in der Akademie für Weltmission/Korntal. Nach der Rückkehr 2001 aus Deutschland: Gemeindegründung in Rama/Obergaliläa. Gemeindedienst und Leitung dort bis 2011.

Seit 2002 parallel dazu Gemeindegründung in Tharshiha (Anfangs 4 Frauen.) Dort sind wir nun ca. 70-80 Gottesdienstbesucher in engen, gemieteten Räumlichkeiten. Wir mussten schon 3 mal in andere Gemeinderäumlichkeiten umziehen, da sie entweder zu eng wurden oder Parkplatzprobleme auftraten.

2006 haben wir uns unter das Dach der Kontaktmission e.V. begeben und sind von ihnen entsandte Missionare.

 

Gott hat Hatim auch viel im Medienbereich gebraucht, so z.B. die Gründung von 2 arabischen Webseiten:

linga und calam1

Auch im Filmbereich durfte Hatim einiges für den HERRN wirken. So z.B. eine Filmserie über das Heilige Land und Personen aus der Bibel. Inzwischen wurde auch eine Filmreihe über Maria, die Mutter Jesu aus biblischer Sicht über den Al Karma Satellit ausgestrahlt, die er produzieren konnte.

 

Wir glauben an einen Gott der Wunder tut. Eines dieser Wunder ist, dass wir als arabisch-evangelikale Gemeinde in Tharshiha Bauland von einem jüdischen Bürgermeister (Shlomo Bohbot, früherer Knessetabgeordneter) aus

Maalot geschenkt bekommen haben. Dies ist einmalig in der Geschichte Israels und wir können nur danken und staunen!

Es ist wirklich nicht unser Verdienst, sondern Gottes Geschenk an uns. Der Bürgermeister meinte auch, dass es eine Antwort sein soll an die evangelische Welt für alle Wohltaten, die von dieser Seite bereits an Israel geleistet wurden. Das Land besteht aus 600m2 zur Bebauung und 1000m2 für eine Gartenanlage.

Der jüdische Bürgermeister hat bei der Landübergabe 2 mal erwähnt, dass er ein Kreuz auf der Kirche sehen möchte. Auch dies ist für uns ein Wunder!

 

Gott hat uns durch die letzten 23 Jahre gelehrt im Glauben Schritte zu gehen. Nun stehen wir vor einem Riesenschritt, der unseren Glauben in nie gekannter Weise herausfordert. Wir haben viel gebetet als ganze Gemeinde und vom HERRN deutlich gehört, dass wir diesen Schritt mit dem Bau des Gemeindezentrums im Glauben an IHN gehen sollen. Er hat in mehrfacher Weise zu uns gesprochen und wir wollen wie Abraham gehorsam sein.

Ja, wir sind eine kleine Gemeinde und vielleicht auch unbedeutend. Trotzdem hat Gott oft gerade das Kleine, Unbedeutende auserwählt um sich zu verherrlichen und um zu beweisen, dass ER es tut, nicht gemäß unserer Kraft und unserer Möglichkeiten.

Strategisch liegt Tharshiha sehr günstig, da es von einigen arabischen Dörfern umgeben ist und viele jüdische Leute nach Tharshiha kommen, um dort am Wochenmarkt einzukaufen oder auszugehen. Auch ist Tarshiha bekannt für gute Handwerker.

Wir sind dazu noch gesegnet mit einer guten Verbindung zu messianisch-jüdischen Gläubigen in der Nachbarschaft. Besonders die Frauen tauschen sich gerne aus und laden sich gegenseitig ein. So z.B. vor 2 Jahren Laubhüttenfest in Kfar Vradim. (arabische Frauen besuchten die Laubhütte bei Fam. Israel Harel oder auch Begegnungen in Nahariya mit Ausländern und messianischen Juden). Uns ist die Einheit am Leib Jesu ein großes Anliegen.

 

Die Baugenehmigung wurde bereits am Bauamt unterzeichnet und das Land wurde auf den uneigennützigen Verein der Gemeinde eingetragen und der Grundstein wurde am 14.6.2018 gelegt. Preis sei Gott!

Die Kirche mit Gemeinderäumlichkeiten wird unabhängig von den Anglikanern in Israel gebaut. Wir stehen nur als Gemeinde momentan im Prozess, dass wir uns unter das Dach der Anglikaner begeben, aus rein rechtlichen Gründen. Denn in Israel gibt es kein Standesamt und die Leute brauchen eine rechtlich anerkannte Gemeinde, wo sie sich trauen, beerdigen.....lassen können. Geistlich sind wir total bibelfundamentiert orientiert. Wir wollen uns in allen Schritten von Gottes gutem Geist führen lassen!